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NENA - Network Enterprise Alps

Die Absicht von NENA ist es ein alpenweites Netzwerk für KMUs aufzubauen. Aufgaben des Netzwerks sind hierbei einen Know-how Transfer und Kooperationen zu initieren, Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten und Image steigernde Maßnahmen zu setzen. NENA trägt dazu bei, bestehende Kooperationspotentiale durch Mobilisierung von Synergien zwischen unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen zu steigern.

Webseite: NENA Projekt Webseite

Webseite: Transnationales Netzwerk NENA

 

Mehrwert für Vorarlberg:

Vorarlberg ist in vielerlei Hinsicht Vorbild und kann sich im transnationalen Netzwerk und damit am Markt durch das Projekt gut positionieren. Vorarlberg kann aber auch Vieles von den Partnern übernehmen (lernen): die angesehene Fachhochschule für Holzbau, entwickelt für und mit den Partnern einen Meisterstudiengang „Innovativer Holzbau“, Piemont erarbeitet Methoden zur Optimierung des Komponentenbaus und der Prozessoptimierung im Holzbau, Tirol konzipiert das Modell des Innovationsassistenten für KMU´s, CIPRA ist eines der angesehensten Informationsnetzwerke im Alpenraum und damit in der Lage Vorarlberg nachhaltig und für KMU´s vorteilhaft zu positionieren. Neben diesem starken Marketingvorteil profitiert Vorarlberg durch die Beteiligung mehrerer Bundesländer in der Umsetzung der Holzursprungszertifizierung (30% Steigerung Schnittholz aus dem Land = 100 Arbeitsplätze!) Durch die Beteiligung an den Programmen zur Energieeffizienz ,  Passivhaus und Faktor 10 entsteht eine weit größere öffentliche Wirkung und höhere Effizienz durch den gemeinsamen Auftritt, die parallelen und gemeinsamen Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energie bringen Synergien und Effizienzsteigerungen im Verhältnis zu den eingesetzten Ressourcen und finanziellen Mittel. Vorarlberg profitiert durch die Projektbeteiligung.

Vorarlberger Teilergebnisse aus NENA

Ökostrom-Sensibilisierung als Investitionsmodell

Im Rahmen von NENA wurde dieses Ökostrom-Investitionsmodell entwickelt. Mit dieser Entwicklung gingen Mitgliederschulungsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit für den Ökostrom überein. Das Investitionsmodell, die Ökostrombörse, ermöglicht es privaten Stromverbrauchergruppen eine Produktionsgemeinschaft zu bilden. Mit dem Instrument soll die Investitionstätigkeit in Produktionsanlagen zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen massiv unterstützt werden.

Zukünftig soll durch ein Bürgerbeteiligungsmodell der Ausbau von  Solarstromanlagen weiter beschleunigt werden. Dies ermöglicht auch Personen, die keine eigene Dachfläche haben, sinnvolle und ökologische Vorsorge für eine gesicherte Stromversorgung zu treffen.

Objektbesitzer stellen ihre Südflächen für die Errichtung von Fotovoltaik-Anlagen zur Verfügung. Die Stromkunden finanzieren über eine projektbezogene Mehrzahlung zu ihrem Stromverbrauch einen Besitzanteil an der Gemeinschaftsanlage. Die Erneuerbare Energie Vorarlberg, ein gemeinnütziger Verein, stellt sich als Vermittler und Treuhänder zur Verfügung und schließt mit den Objektbesitzern entsprechende Flächennutzungsverträge. Die Besitz- und Rechtsverhältnisse sind dabei über einen standardisierten Gesellschaftsvertrag vorgegeben. Im Zuge des NENA Projektes wurden alle für die Umsetzung erforderlichen Schritte entwickelt und in einer Pilotgemeinde umgesetzt.
Web: http://www.aeev.at/

Evaluation Gesamtökologie von öffentlichen Bauten

Als weiteres Teilergebnis stellte die Arbeitsgruppe “Evaluation von Öffentlichen Bauten” ein System vor, das es, angelehnt an das Bewertungssystem für ökologisches Bauen im Wohnungsbau, ermöglicht, eine Kennzahl zu ermitteln, die einen eindeutigen Hinweis zur Gesamtökologie des Objektes darstellt. Damit eignet sich dieses System auch als förderpolitisches Instrument im Zusammenhang mit der öffentlichen Bedarfszuweisung.

Dr. Karl Torghele betont, dass es dadurch bereits in der Ausschreibung zum Wettbewerb möglich ist, eindeutige ökologische Kriterien vorzugeben. Der Architekt hat im Rahmen des Wettbewerbes darzulegen, in wieweit er mit seinem vorgeschlagenen Konzept und Maßnahmen diese erreicht. Damit wird sichergestellt, dass bereits in der Vorentscheidungsphase ökologische Kriterien wie z.B. verkehrstechnische Anbindung, Heizsysteme, Energieeffizienzmaßnahmen, Maßnahmen zur passiven Energiegewinnung, Waldbau-Materialien, Raum- und Luftqualität berücksichtigt werden.

Absolut neu und von großem Nutzen wird es sein, dass dieses Instrument den öffentlichen Bauherren ermöglicht, wettbewerbsgerechte Vorgaben bei den öffentlichen Ausschreibungen zu machen. Es ist anzunehmen, dass diese ökologischen Vorgaben positiven Einfluss auf die Nutzung regionaler Ressourcen haben werden. Das Instrument ist eine wertvolle Methode nachhaltiges Bauen im Alpenraum zu sichern.
Web: http://www.energieinstitut.at/

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